Pressespiegel

Jahr 2000

Turngemeinde Witten: Barbara Tönies auf Platz 3 der Deutschen Karatemeisterschaften

Als ihr der dirtte Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Castrop-Rauxel im Goju-Ryu Karate-Do sicher war, entfuhr Barbara Tönies von der Turngemeinde Witten nur noch ein „Ja, geschafft!“.

Mit 169 Zentimetern Größe hat die für die Turngemeinde startende Dortmunderin nach eigenen Angaben nicht die Voraussetzungen, um die Punktrichter zu beeindrucken: „Die Frauen, die auf diesem Niveau gegeneinander antreten, sind in der Regel nicht größer als 1,60 m. Mit meiner Körpergröße bin ich unter den Kata-Athletinnen ein Riese. Es ist schwierig, größere Körper schnell zu bewegen.“.

Damit ihr diese Dynamik gelingt, hat Barbara Tönies auch einige Trainingswochenstunden unter Einzelbeobachtung ihrer Trainer Ralf Budde und Ralf Baier absolviert. Trotzdem überraschte sie der dritte Platz. „Mehr ist einfach nicht drin, dafür habe ich nebenbei noch zu viel zu tun.“

Die 23-jährige Sport- und Sonderpädagogik-Stundentin lehrt an der Universität Dortmund zum Thema „Gewaltprävention an Schulen“ und ist bei der TG Witten als Trainerin und Abteilungsleiterin eingespannt. Seit der Gründung einer Karategruppe vor einem Jahr steigt die Zahl der Schüler stetig. Schon im nächsten Januar soll wieder eine neue Anfängergruppe ins Leben gerufen werden. „Für mich hat meine Arbeit als Trainerin Vorrang gegenüber dem Wettkampfbetrieb“, macht sie klar.

Dass sie auch von ihren Schülern profitiert, bewies die Deutsche Meisterschaft in Castrop-Rauxel, denn die Anteilnahme ihrer Abteilung war groß.

„Alle haben sich für mich gefreut“, erzählt sie bewegt und noch beeindruckt vom Jubel.

Klar, auch bei ihr war die Freude über diese Plazierung natürlich groß. Dass ihre Plazierung vielleicht auch die Qualifikation zur Europameisterschaft bedeuten kann, wurde Barbara Tönies erst später bewusst.

Sonntags-Kurier, 17. Dezember 2000

Quelle: Sonntags-Kurier

Geschmeidig wie eine Katze

Barbara Tönies wird DM-Dritte

Barbara, allein auf der Matte: Bei den Deutschen Meisterschaften im Goju-Ryu-Karate-Do galt es für Barbara Tönies von der TG Witten nicht, diverse Gegner zu bezwingen, sondern bei einem Formenlauf perfekte Techniken zu demonstrieren.

Und genau das tat sie bei den nationalen Titelkämpfen in Castrop-Rauxel auch mit der Geschmeidigkeit einer Katze. Lohn für ihre gleichermaßen dynamischen wie grazilen Bewegungsabläufe: Platz drei in der Endabrechnung. Als der Gewinn der Bronze-Medaille nach dem Punktrichter-Spruch dann endgültig unter Dach und Fach gebracht war, ballte die aus Dortmund stammende TG-Starterin die Fäuste und jubelte überglücklich: Ja, geschafft!

Ähnlich wie beim Eiskunstlauf können die Karate-Kämpfer den Schwierigkeitsgrad ihrer Matten-Kür selbst bestimmen. In der Vorrunde beließ es Tönies bei einer mittleren Schwierigkeitsstufe, um dann im Finale aber eine Kata mit höchste Schwierigkeitsgrad zu demonstrieren. Trotz ihrer 1,69 m für eine Karate-Kämpferin eine riesige Körpergröße beeindruckte die von Ralf Budde und Ralf Baier trainierte TG-Athletin die Punktrichter mit ihrer Dynamik. Die 23-jährige Studentin der Sportwissenschaften und Sonderpädagogik hat sich mit diesem Resultat höchstwahrscheinlich auch schon vorzeitig für die Europameisterschaften qualifiziert.

tric

WAZ, 15. Dezember 2000

Quelle: WAZ

Karate-Abteilung feiert Einjähriges

Goju-Ryu-Meisterschaften im November

Die Abteilung Karate-Do der Turngemeinde Witten besteht seit einem Jahr und freut sich über die positive Entwicklung, die die Erwartungen der Gründungsmitglieder und Übungsleiter Barbara Tönies, Ralf Baier und Ralf Budde übertraf.

Neben Technik auch Gymnastik

Mittlerweile können sie 42 Mitglieder, davon sechs Jugendliche zum regelmäßigen Training begrüßen, das neben dem Einüben von Technikformen, den sogenannten Kata, und dem Trainieren des reglementierten Kampfes, Kumite, auch Konditions- und Konzentrationsübungen integriert. Zur Auflockerung fließen Ballspiele, Bewegungsspiele und speziell auf den Sport ausgerichtetes Aerobic mit ein.

Nach nur 7-monatigem Training bestanden 23 ihre erste Kyu-Prüfung (Gelbgurt), und im Dezember steht für einige die Prüfung zum Orangegurt an.

Besonders stolz ist die Abteilung auf die gelungene Ausrichtung des ersten NRW-Goju-Ryu-Turniers und Lehrganges mit Kyoshi Fritz Nöpel. 50 Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen waren dabei. Die beiden Gelbgurt-Teams der TG, die ihren allerersten Wettkampf bestritten, schafften es überaschenderweise gleich aufs Siegertreppchen. Im November stehr die mit Spannung erwartete Teilnahme an den deutschen Goju-Ryu-Meisterschaften.

Witten aktuell, 28. Oktober 2000

Quelle: Witten aktuell

Karateka ziehen Bilanz

Seit einem Jahr existieret die Karate-Abteilung der TG Witten 1848, mittlerweile erfreut sich die Kampfsport-Sektion der „Turner“ großer Beliebtheit. Insgesamt 42 Mitglieder trainieren mittlerweile bei der TGW, im abgelaufenen Jahr haben bereits 23 die Gelbgurt-Prüfung (Foto) erfolgreich absolviert.

WAZ, 26. Oktober 2000

Quelle: WAZ

Kurz notiert: TG Witten lädt zum Karate-Turnier ein

Aus Anlass ihres einjährigen Bestehens richtet die Karate-Abteilung der TG Witten am Samstag, 19. August, ihr erstes Turnier in der Husemannhalle aus. Starter verschiedener Vereine aus ganz NRW treten in den Disziplinen Kata (Technik-Kür) und Kumite (reglementierter Kampf) an. Das Turnier beginnt gegen 11.30 Uhr. Vorher gibt Fritz Nöpel einen kleinen Lehrgang für die Teilnehmer.

WAZ, 17. August 2000

Quelle: WAZ

Karate Do bietet Kurse in der Jahnhalle an

Seit dem 2. Mai laufen die Selbstverteidigungs-Kurse der Karate-Do-Abteilung der Turngemeinde Witten. Die Kurse werden in der Sporthalle an der Jahnstraße abgehalten. Teilnehmen können sowohl Anfänger als auch Mitglieder anderer Vereine, die sich dadurch eine weitere Trainingsstunde sichern wollen. Einzige Voraussetzung: Die Interessierten sollten mindestens 15 Jahre alt sein. Nach oben gibt es dagegen keine Altersbegrenzung. Über das Mitwirken entscheidet einzig und allein die persönliche Fitness. Trainiert wird immer dienstags in der Zeit zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr sowie donnerstags in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr. Um das Mitbringen von passender Sportkleidung wird gebeten. Anfänger können selbstverständlich im Trainingsanzug erscheinen.

WAZ, 6. Mai 2000

Quelle: WAZ

23 Teilnehmer der Karate-Do-Abteilung

von der TG Witten 48 bestanden in der Jahnhalle ihre Kyu-Prüfung (Gelbgurt). Die Prüfer Barbara Tönnies und Ralf Budde zeigten sich sichtlich zufrieden, war es doch für die Teilnehmer ihre erste Prüfung. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Prüflinge: Udo Betzer, Marco Born, Frank Brzezina, Manfred Buchholz, Beate Cieslewicz, Heike Cremer, Ülkü Demirci, Karin Derdak, Stiek Fermanallee, Alexander Ivchenko, Bettina Joswig, Bernd Kloß, Dagmar Kloß. Michaela Koldewey, Uwe Koldewey, Wolfgang Litter, Dieter Mehles, Nurcan Saban, Anne Willkomm, Daniel Meyer, Christian Mitze, Detlef Kreis und Christoph Sänger.

Ruhr Nachrichten, 28. März 2000

Quelle: Ruhr Nachrichten

StadtSportVerband mit starker Premieren-Ehrung: Programm der Wittener Vereine kommt gut an

(DB) Einen guten Einstand feierte der erst im Sommer des Jahres 1999 gegründete Stadt-Sport-Verband (SSV) Witten mit seiner Premieren-Veranstaltung, der Jugend-Sportler-Ehrung für die im Jahr 1999 erfolgreichen Nachwuchs-Aktiven, am Freitag Abend in der Husemannhalle.

Die geöffneten zwei Hallen-Drittel waren bestens gefüllt, und das rein Wittener Programm, das die vom exzellenten Moderator Peter Hartmann (SSV-Jugendleiter) kurzweilig gestalteten Ehrungen einrahmte, gestattete einen Einblick in die vielfältige Wittener Sportwelt.

Zeitlupen-Einstieg

Los ging es jedoch in Zeitlupe. Barbara Tönnies bot mit ihrem Partner Ralf Budde eine perfekte Slow-Motion-Darstellung in Karate-Do, einem neuen Angebot der TG Witten 48. Selbstverteidigungsvarianten, eingebettet in eine kleine, äußerst ausdrucksstarke Show, wurden den begeisterten Zuschauern geboten. Die Demonstration einer weiteren Randsportart folgte mit dem Auftritt der Baseball-Truppe der Kaker Lakers Witten. Bei dem aus Amerika stammenden Sport kommt es vor allem auf das Werfen und Fangen des Balles an.

Sichtliche Probleme hatten die wurfgewaltigen Baseball-Spieler, die den Aufstieg in die Verbandsliga und mithin in die höchste Liga in Nordrhein-Westfalen geschafft haben, mit dem beengten Raum der Halle. Wo sonst locker bis an die 100 Meter überwunden werden, mussten in der Husemannhalle diesmal 15 Meter ausreichen.

Vor der Disco mit dem Matthias-Lutz-Service sowie den Auftritten von „ODC“ (Deutscher Vize-Meister im Dancefloor) und „High Energy“ (Vize-Weltmeister im Hip-Hop / Breakdance) zeigten die „Many Dance Feet“ vom Tanz-Sport-Centrum Witten und die B-Formation des Ruhr-Tanz-Clubs ihr Können.

Die betont kurze Ansprache von Wolfgang Hill, dem Vorsitzenden des SSV, rundete des sehr guten Gesamteindruck der Premieren-Veranstaltung ab. Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Dietrich verzichtete ganz auf offizielle Grüße und tauschte stattdessen mit den Geehrten persönliche Worte aus.

Wieder neue Bestmarke

Neben Hill und Dietrich ehrten Sportdezernent Frank Schweppe und Sportausschuss-Vorsitzender Klaus Kornek die 133 Nachwuchs-Sportler/innen, die Witten in 1999 über die Stadtgrenzen bekannt machten. Mit dieser Vielzahl stellte der SSV eine neue Bestmarke auf. Den 121 in 1997 Geehrten folgten im vergangenen Jahr 123 – jetzt sind es 133.

Ruhr Nachrichten, 20. März 2000

Quelle: Ruhr Nachrichten